Jugendlager 2017

Vom 23.06. bis 25.06 fand unser diesjähriges Jugendlager statt. Wir trafen uns am Freitag gegen 15.30 Uhr bei uns an der Feuerwehrwache Kamenz-Stadt. Als Erstes begannen wir uns häuslich einzurichten, wir entschieden uns für die Übernachtung in den Fahrzeughallen. Nachdem wir unser Quartier bezogen hatten, führte Stephan mit uns einen theoretischen Dienst durch, welcher zur Vorbereitung für unseren ersten Programmpunkt des Jugendlagers diente. Während des theoretischen Dienstes bereitete Hans-Jürgen und Enrico das Abendessen vor. Es gab Bratwurst und Steaks. Nach dem Abendbrot starteten wir in Richtung Hoyerswerda und besuchten die Integrierte Regionalleitstelle Ostsachsen. Es war schon sehr spannend wie die neue Leitstelle funktioniert, Notrufe abgearbeitet werden und welche Möglichkeiten bestehen Anrufer zu orten. Wir bedanken ganz herzlich bei den Mitarbeitern der Leitstelle für die tolle Führung und die Einblicke in ihre Arbeit! Den Abend ließen wir dann mit Tischtennis und Völkerball ausklingen.

 

Am Sonnabend hieß es zeitig aufstehen. Nach dem Frühstück fuhren wir zum Flughafen Dresden. Dort wurden wir von 2 Mitarbeitern des Flughafens in Empfang genommen und begannen mit der Besichtigung des Flugplatzes. Die Führung war schon sehr interessant gestaltet, sodass wir das Gefühl hatten, selbst in den Urlaub zu fliegen. Vom Einchecken bis zur Gepäckabgabe wurde uns alles ausführlich erklärt. Spannend war das Passieren der Sicherheitsschleuse, um auf das Flugfeld zu gelangen. Mit einem Bus wurden wir über das Flugfeld gefahren und beobachteten die Arbeit der Flughafenangestellten. Der nächste Programmhöhepunkt sollte nicht lange auf sich warten lassen. Der Bus hielt an der Wache der Flughafenfeuerwehr. Ein Kamerad der Flughafenfeuerwehr gab uns einen Einblick in die Technik und Arbeit der Flughafenfeuerwehr. Beeindruckend war die Größe der Flughafenlöschfahrzeuge. Mit der Vorführung eines Löschfahrzeuges beendeten wir den Besuch der Feuerwehr und begaben uns zur danebenliegenden Hubschrauberstaffel der Polizei. Dort begrüßte uns, unser Kamerad Maik Nitsch nebst seinem Kollegen. Mit einer Powerpointpräsentation stellte er uns seine Arbeit und die damit verbunden Aufgaben der Polizeihubschrauber vor. Am spannendsten war natürlich die Besichtigung der Hubschrauber. Nach einer halben Stunde mussten wir leider schon weiter, denn das Mittagessen wartete auf uns. Gerne wären wir noch länger geblieben, weil noch viele Fragen offen waren. Aber vielleicht ergibt es sich noch mal, Maik mit unseren Fragen zu der interessanten Arbeit bei der Hubschrauberstaffel zu löchern. Nach dem Mittagessen im Flughafengebäude sollte keine Langeweile aufkommen. Von dort ging es direkt zum nächsten Höhepunkt unseres Jugendlagers. Wir fuhren in den Waldseilpark Dresden-Bühlau. Nach einer ausführlichen Einweisung und einer kurzen Klettertour unter Aufsicht konnten wir, ausgerüstet mit Klettergurt (Ganzkörpergurt), Sicherheitshelm und doppeltem Sicherungsseil, den Park selbstständig erkunden. Nachdem wir uns in dem Park ausgetobt hatten, ging es zum Goldwaschen. Am alten, goldträchtigen Loschwitzbach wurden nach kurzer Einweisung durch einen Schürfexperten die Goldnuggets aus dem Flussbett gewaschen. Dabei versuchten wir, so viele "Waldseilpark-Nuggets" wie möglich zu finden. Jeder von uns erhielt dazu eine original Goldschüssel und einen Nuggetbehälter. Die gefundenen "Reichtümer" durften wir natürlich mitnehmen. Ziemlich geschafft kehrten wir nach dem Besuch im Waldseilpark nach Kamenz zurück. Nach einer kurzen Ruhepause gab es Abendbrot. Wir hatten uns für Pizza entschieden. Nach dem Abendbrot gab es Freizeit, die wir wieder mit Tischtennis spielen verbrachten. Gegen 21.00 Uhr sollte es damit vorbei sein. Bei uns ging ein Alarm ein. Alarmmäßig zogen wir unsere Jugendfeuerwehrbekleidung an und fuhren auf den Hutberg. Dort angekommen gab uns Kamerad Stanley Schöbel den Auftrag. Es wurde eine Nachtwanderung der anderen Art. Es galt feuerwehrtypische Gegenstände zu finden und mitzunehmen, die wir später noch gut gebrauchen konnten. Als wir an der Hutberggastätte angekommen waren, fanden wir eine nicht ansprechbare Person vor. Nun galt es, unser erlerntes Wissen in der Ersten Hilfe anzuwenden. Mit Hilfe einer Schleifkorbtrage mussten wir die Person, über einen Graben, der mit Steckleitern überbrückt war, sicher auf die andere Seite bringen. Die eingesammelten Gegenstände sollten sich als sehr nützlich erweisen. Als der Auftrag abgearbeitet war, ging es wieder zurück zur Feuerwache. Beim Einbiegen in die Zufahrt zur Feuerwache, war der Hof mit Blaulichtern hell beleuchtet. Es qualmte aus der Fahrzeughalle. Wir bekamen den Einsatzauftrag einen Löschangriff aufzubauen, eine vermisste Person im Gebäude aufzufinden, zu retten und  dem Rettungsdienst zu übergeben. Es war schon ziemlich anstrengend sich im verqualmten Gebäude vorzuarbeiten und die Person zu finden. Aber auch diese Aufgabe sollten wir meistern. Nach der Abschlussübung ging es  dann völlig geschafft ins Bett. Den Sonntagvormittag nutzen wir um unser Quartier zurückzubauen und die Feuerwache zu reinigen. Gegen Mittag war das Jugendlager beendet und wir gingen in die Ferien.

 

Wir möchten uns bei Allen bedanken die dazu beigetragen haben, das Jugendlager mit zu gestalten. Besonders bei den großen Kameraden für die Durchführung der Nachtwanderung, dem DRK, der Leitstelle Ostsachsen, der Flughafenfeuerwehr Dresden, den Polizeibeamten der Polizeihubschrauberstaffel sowie dem Förderverein Feuerwehr Kamenz-Stadt e.V.


Eure Jugendfeuerwehr Kamenz-Stadt

Hier noch ein paar Bilder: